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Boys in the Sand
Mit Boys in the Sand erforsche ich Sanftheit, Verletzlichkeit und Weiblichkeit im männlichen Körper der heutigen Zeit. Dabei verwebe ich Echos der Vergangenheit, Realitäten der Gegenwart und Visionen der Zukunft. Boys in the Sand ist ein Trio für Männer, inspiriert von dem gleichnamigen Film von Wakefield Poole aus dem Jahr 1971. Dieser Film gilt nicht nur als wegweisendes Werk des queeren Kinos, sondern auch aufgrund seiner unverblümten Darstellung homosexueller Intimität und seiner expliziten Inhalte als bedeutend. Bei der Entwicklung dieses Stückes treibt mich der persönliche Wunsch an, gesellschaftliche Tabus rund um Intimität zu hinterfragen und möglicherweise zu normalisieren. Als queerer Künstler halte ich es für wichtig, mich mit Narrativen auseinanderzusetzen, die bestimmte Ausdrucksformen von Liebe und Begehren historisch zensiert haben, und diese kritisch zu hinterfragen. Wichtig ist dabei zu betonen, dass die Choreografie nicht die sexuellen Inhalte des Films widerspiegelt. Vielmehr lässt sie sich von den Empfindungen und Atmosphären inspirieren, die der Film vermittelt.
Credits
Choreografie: Adi Schwarz
Tänzer: Koen Kaya Eye, Michele Simi und Adi Schwarz
Sounddesign und Originalmusik: Víctor Saiz
Text: Dandan Cohen
Voice-over: Nathan Chipps
Kostüme und künstlerische Lichtgestaltung: Adi Schwarz
Lichtdesign: Pablo R. Seoane und Carlos Marcos Molins
Musik
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From Birth to Grave. From Shadow to Light, Offerande – Amenra
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Frunzisoara de ovas, Trece-un nouraș pe sus – Surorile Osoianu
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Mahmood Habanai – Zohar Wagner
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Requiem in D minor, Op. 48 – Gabriel Fauré
Produktion: Centro Coreográfico Canal – Teatros del Canal
